Ressourcen & Klimaschutz

Unser Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz

Wir wollen so wenige Ressourcen wie möglich verbrauchen, setzen auf erneuerbare Energien und vermeiden Abfall, wann immer es geht.

Hier kannst du dich/können sie sich über folgende Themen informieren:

Energie, Wasser, Klima

Mobilität

Verpackung

Abfallmanagement

Energie, Wasser, Klima

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Woerle Ressourcen Klimaschutz Nachhaltigkeit Photovoltaik

Wir produzieren mit 100% Ökostrom

Wir beziehen bereits heute zu 100% Ökostrom und unterstützen mit einem umfassenden Energiemanagement eine nachhaltigere Erzeugung. Für eine bessere Energieeffizienz wurden unsere Beleuchtungssysteme mit LED-Leuchtmitteln und Lichtsteuerungsanlagen ausgerüstet. Wir wollen weniger Energie verbrauchen, auch wenn wir mehr Produkte produzieren. Erneuerbare Energien werden dabei auch die nächsten Jahre im Fokus stehen.

Sonnenenergie bis Wasserkraft

Seit Herbst decken wir einen Teil unseres Energiebedarfs zusätzlich durch eine Photovoltaikanlage auf etwa 5.000qm2, um die Dachfläche unseres neu erbauten Hochregallagers optimal zu nutzen. Die Leistung von 385 kWp erzeugt etwa 385.000 kWh, was einem durchschnittlichen Energiebedarf von ungefähr 96 Familienhaushalten entspricht. Wasser ist für uns der Quell allen Lebens – seit mehreren Jahren nutzen wir eigenes Quellwasser und auch Regenwasser zur Kühlung unserer Produktion und Gebäude, was einer Einsparung an Energie von etwa 100 Familienhaushalten entspricht. Und wo es möglich ist, verwenden wir bereits genutztes Wasser in Kreisläufen wieder.

 

Auch unsere Mitarbeiter helfen mit

Seit 2019 nehmen wir am Programm Salzburg radelt teil. Durch das radeln zur Arbeit sparen unsere Mitarbeiter aktiv CO2 ein. Wir unterstützen die Fahrgemeinschaften unserer Mitarbeiter. Aktuell fahren fast 50 unserer Mitarbeiter gemeinschaftlich zur Arbeit. Durch die Digitalisierung interner Prozesse sparen wir seit 2019 rund 40.000 Blatt Papier pro Jahr und somit ungefähr 200 kg Papier pro Jahr ein.

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Grünlandwirtschaft ist auch Klimaschutz

Reduzierung der CO2 Belastung, da kein Futtermittel aus Übersee bezogen wird. Die Kühe unserer Bäuerinnen und Bauern werden neben dem Futter vom eigenen Hof ausschließlich mit Futtermittel aus der Region und der EU versorgt.

Die kleinstrukturierte und naturnahe Bewirtschaftungsweise unserer Milchbauern trägt aktiv zum Klimaschutz bei, weil:

  • Grünlandboden als CO2-Speicher erhalten wird
  • das Pflanzenwachstum gefördert und dadurch möglichst viel CO2 in Sauerstoff umgewandelt werden kann
  • viele von den Milchbauern Waldstücke pflegen und so Bäumen Platz zum Wachsen geben. Bäume reinigen die Luft, sie nehmen durchschnittlich bis zu 10 kg CO2 pro Jahr auf und können im gleichen Zeitraum bis zu 130 kg Sauerstoff produzieren

Mobilität

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Nachhaltige Mobilität

Durch die Erweiterung des Stammsitzes in Henndorf (Zentralisierung) konnten wir 5.000 LKW-Fahrten pro Jahr einsparen. Und wo immer es geht, versuchen wir die Anzahl unserer Dienstreisen zu minimieren und die Kommunikation über digitale Kanäle zu führen. Notwendige Dienstreisen werden weitestgehend mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder als Fahrgemeinschaften organisiert. Pro Jahr sparen wir dadurch gesamt ungefähr 40 Tonnen CO2 ein. 40 Buchenbäume würden 80 Jahren benötigen, um diese Menge an CO2 aufnehmen zu können.

Für die Zukunft planen wir bei Neuanschaffungen sukzessive die Umstellung der Pool- und Dienstfahrzeuge auf alternative Antriebe. Den Grundstein werden wir mit dem Einbau einer E-Tankstelle für Autos und Bikes im Herbst 2020 legen.

Digital vs. persönlich

Wir verarbeiten die frische Milch von Bauern aus einem Umkreis von aktuell etwa maximal 50 km zur Käserei. Durch diese kurzen Transportwege leisten wir einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz.

Natürlich optimieren wir laufend unsere Milchsammeltouren. Unser Unternehmen steht für Persönlichkeit, Regionalität und langjährige Erfahrung. Daher werden die Sammeltouren durch langjährige, sehr erfahrene Mitarbeiter geplant, die aus der Region kommen. Auch die Sammelwagenfahrer selber werden bei besonderen Fragestellungen immer wieder mit einbezogen.

Der Vorteil liegt für uns auf der Hand: Die Mitarbeiter kennen die geografischen Gegebenheiten oftmals viel besser als digitale Planungssysteme. Jeder, der von seinem Navi schon mal in die Irre geführt wurde, kann dies wahrscheinlich gut nachvollziehen 😊

Unsere Kühe sind keine Maschinen, sondern Lebewesen

Daher steigt beispielsweise die Milchleistung der Kühe jedes Jahr zwischen Frühling und Sommer jahreszeitenbedingt, durch die Umstellung von Heu auf energiereicheres Gras, etwas an. Auch auf diese Herausforderung können unsere Mitarbeiter und die Fahrer wesentlich flexibler reagieren. Über die letzten Jahre konnten wir durch Tourenoptimierungen jährlich ca. 40.000 km einsparen, was einer Strecke einmal um die Erde und einer Einsparung von in etwa 23.000 Litern Diesel entspricht.

Darüber hinaus prüfen wir kontinuierlich die Möglichkeiten, unsere Sammelwagen auf alternative Antriebe wie E-Mobilität, Wasserstoffantrieb oder Hybrid umzustellen. Unsere Milchsammelwagen fahren täglich bei Wind und Wetter von Tal- bis in Höhenlagen. Gerade der Winter ist eine große Herausforderung, da die schweren Kraftpakete mit über 20.000 Litern Milch sicher bei Schnee und Eis über Berge und enge landwirtschaftliche Straßen gelenkt werden müssen. Leider ist der aktuelle Stand der alternativen Antriebstechniken noch nicht so weit, dass eine reibungslose Milchsammlung gewährleistet ist. Aber wir bleiben dran.

Verpackung

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Verpackung sinnvoll weiterentwickelt

Unsere Verpackungen erfüllen, vom Schutz nach der Herstellung bis zum heimischen Genuss der Produkte, wichtige Aufgaben. Die Lebensmittelsicherheit und die Qualität des Käses für unsere Kunden haben für uns als Lebensmittelhersteller oberste Priorität. Wir möchten, dass unsere Kunden ein Produkt erhalten, welches am Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums noch einwandfrei schmeckt. Daher müssen unsere Verpackungen den Käse vor sämtlichen Umwelteinflüssen schützen.

Wir arbeiten jedoch kontinuierlich an der Verbesserung unserer Verpackungen und versuchen nach der Devise „weniger ist mehr“ überall dort Verpackungsmaterial einzusparen, wo dies ohne Beeinträchtigung der Produktsicherheit sinnvoll und möglich ist. Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass unsere Verpackungen umweltfreundlicher werden. Was nicht ganz einfach ist, weil Käse unterschiedliche Materialien zur Sicherstellung des optimalen Produktschutzes und der Haltbarkeit benötigt. Daher suchen wir stets nach Lösungen, die neben Sicherheit und Qualität auch eine bessere Wiederverwertbarkeit ermöglichen oder sogar aus recyceltem Material bestehen, sodass aus jeder alten Verpackung wieder eine neue hergestellt werden kann.

Recyceltes Verpackungsmaterial

Für eine bessere Umweltbilanz bestehen die Verpackungen unserer Segmente seit Mai 2020 aus 80% Recycling PET. Die Verwendung von 100% recyceltem Material sind bei Lebensmittelverpackungen vom Gesetzgeber aus Gründen der Lebensmittelsicherheit nur erlaubt, wenn nachweislich 95% des Rezyklates aus Lebensmittelkontaktmaterial bestehen. Bisher sind nur PET-Flaschen als solch ein Material freigegeben. Allerdings ist aktuell auf dem Markt noch zu wenig von diesem Material verfügbar.

Auch unsere Verkaufskartons, die unsere Produkte während des Transportes schützen und im Supermarktregal präsentieren, bestehen größtenteils aus Recyclingpapier und sind zu 100% geeignet, wiederverwertet zu werden.

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Wiederverwertbares Verpackungsmaterial

Unsere Käseverpackungen bestehen oftmals aus unterschiedlichen Materialen, um einen optimalen Produktschutz sicherzustellen und die gewünschte Haltbarkeit zu gewährleisten.

Für den Recyclingprozess ist es daher extrem wichtig, dass alle Verpackungsbestandteile aus verschiedenen Materialen getrennt werden, bevor sie in den Abfall wandern. Die gängigen Recyclinganlagen können unterschiedliche Materialien zwar erkennen, aber nicht trennen, wenn sie zusammenhängen. Nicht getrennte Verpackungen können deshalb nicht recycelt, sondern nur verbrannt werden.

Verpackungen aus Bio-Kunststoffen

Verpackungen aus Bio-Kunststoffen oder der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen sind für uns zurzeit noch keine Option. Aktuell können diese Materialien noch nicht recycelt werden. Auch wenn sie als kompostierbar gelten, dauert ihr Abbau auf dem heimischen Kompost bis zu 10 Jahre. Ganz egal, ob sie im eigenen Biomüll, in der Restmüll-Tonne oder im gelben Sack landen, in den Sortieranlagen werden sie nicht erkannt, aussortiert und letztlich verbrannt.

Kartonagen

Unsere Kartonagen sind zu 100 % recyclingfähig. Das Holz für die Herstellung wird aus sozial- und umweltverträglicher Waldwirtschaft gewonnen und ist damit FSC zertifiziert. Tiere und Pflanzen kommen bei der Schlägerung nicht in Gefahr. Sie unterstützen also aktiv den Erhalt unserer Umwelt, auch für nachfolgende Generationen. FSC ist ein Musterbeispiel für die nachhaltige Nutzung unserer Ressourcen: sozial, ökonomisch und ökologisch ausgewogen.

Langjähriger Partner der ARA

… und liefern damit einen wichtigen Beitrag zum aktiven Klimaschutz und entlasten unsere Umwelt nachhaltig. Die ARA sorgt dafür, dass die Verpackungen der Produkte umweltgerecht gesammelt und recycelt werden. Wir ersparen der Umwelt damit pro Jahr rund 764 Tonnen CO2, was den Treibhausgasemissionen von 6.382.193 PKW-Kilometern entspricht.

Abfallmanagement

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Selbstverständlich fallen in einer Käserei auch einige Abfälle an. Unser Ziel ist es, diese zu verwerten und möglichst vollständig in den Recycling-Zyklus zu überführen. So werden beispielsweise Überreste aus der Käserei, die nicht mehr für den menschlichen Verzehr verwendet werden dürfen, als Futtermittel von Schweinebauern eingesetzt. Verpackte Lebensmittel werden entleert und verwertet. Verbundmaterialien, Kartonagen, Papier, Holz, Metall, Plastik, Restmüll, Elektroschrott, Sperrmüll, Öle oder gefährliche Abfälle werden getrennt voneinander gesammelt und entsorgt.

Reste essen fürs Klima

Wir sind der Meinung, dass wir den Lebensmitteln wieder ihren Wert geben müssen. Dies gilt für ein Qualitätsdenken statt Preisdenken, aber auch für den Umgang mit hochwertigen Lebensmitteln. Wer weniger wegwirft, spart Ressourcen und schützt das Kima! Wenn Käse mit einem Gewicht von 1 kg nicht weggeworfen wird, spart dies 5.010 Liter* Wasser und 8,51 kg* CO2.

(*Maßeinheit, die den Effekt aller Treibhausgase auf das Klima vergleichbar machen will. Angabe gilt für Käse aus konventionellem Anbau)

Wie alle Milchprodukte gehört Käse zu den leicht verderblichen Lebensmitteln. Wer Käse lange genießen möchte, sollte ihn „käsegerecht“ lagern, damit er sich möglichst lange hält und sein Aroma nicht verloren geht. Damit der Kühlschrank nicht zum „Grab“ wird, empfehlen wir die sachgerechte Lagerung und die rechtzeitige Verwertung von Resten:

  • Käse lagert am besten im Kühlschrank, 5-6°C sind optimal
  • Käse (bis auf Frischkäse) muss atmen, daher am besten in der Originalverpackung oder alternativ im Käsepapier oder speziellen Käsedosen lagern
  • Frischkäse möglichst weit oben, alle anderen Käsesorten fühlen sich im Gemüsefach am wohlsten. Hier herrscht in der Regel eine gleichmäßige Temperatur ohne große Schwankungen

Man sollte bis auf den Frischkäse jeden Käse circa 20 bis 30 min vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen, damit er sein volles Aroma entfaltet.

Guten Appetit 😊

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