Unser Logo

WOERLE WIRKT WEITER

Unser Logo

Künftig werden alle Nachhaltigkeitsthemen unter unserem „Woerle wirkt weiter“ Logo geführt. Das Nachhaltigkeitslogo haben wir von unserem bestehenden Woerle-Logo abgeleitet. 

„Der Natur verbunden. Der Reinheit verpflichtet. Aus Liebe zum Käse.“ – Schon von Beginn an besteht bei uns eine tiefe Verbundenheit zur Natur. Daher ist die Erhaltung der heimischen Naturlandschaft für uns und unsere Bauern seit jeher nicht nur ein großes Anliegen, sondern eine Selbstverständlichkeit in unserem täglichen Handeln. Von dieser Basis aus wirken wir weiter.

Auch die Einzelelemente an unserem Logo haben wir ganz bewusst ausgesucht

Bienen würden Glockenblumen kaufen

Die Glockenblumen (lat. Campanula) bezaubern durch ihre leuchtenden blau-lila Blüten nicht nur Gartenbesitzer. Aufgrund ihres hohen Nektar- und Pollenangebotes zieht sie zahlreiche nützliche Insekten nahezu magisch an. An kaum einer anderen Pflanze sieht man so viele verschiedene Wildbienenarten. Während die einen bei schlechtem Wetter Schutz suchen, schlafen andere sogar regelmäßig in den Blütenglocken.

Zitronenfalter – Fliegendes Frostschutzmittel

Der Zitronenfalter ist ein wahrer Überlebenskünstler. Obwohl er so unscheinbar aussieht, hat er es in sich! Er ist tatsächlich der einzige mitteleuropäische Schmetterling, der den Winter ganz ohne Schutz im Freien überlebt. Er hält eisige Temperaturen von bis zu minus 20 Grad aus und das mit einer wahren Superkraft: Ein körpereigenes Frostschutzmittel mit Glyzerin und Eiweißstoffen. Mit dieser Supermischung kann er den Gefrierpunkt des Körpers herabsetzen. Diese großartige Fähigkeit macht den Zitronenfalter zwar nicht unsterblich, aber er kann damit zumindest nicht erfrieren! Seine Raupen sind spezialisiert auf nur zwei Futterpflanzen: Kreuzdorn und den Faulbaum. Er ist der einzige Tagfalter, der fast ein Jahr alt wird. Er schlüpft im August und lebt bis in den Hochsommer.

Braunkehlchen stark gefährdet

Das Braunkehlchen ist eine österreichweit gefährdete Vogelart. Im Bundesland Salzburg ist es daher geschützt. Es bewohnt Mähwiesen, Weiden, Feuchtflächen und Riedgebiete. Bei uns in der Region findet man Braunkehlchen beispielsweise noch im Wengermoor bei Köstendorf oder auch im Naturschutzgebiet Oichtenriede.

Warum haben wir keine Biene im Logo?

Unter allen Bestäubern spielt die Honigbiene ökologisch eine große Rolle. Weit mehr als die Hälfte unserer Nutzpflanzen werden von den Honigbienen bestäubt. Alle anderen Nutz- und Wildpflanzen sind auf das Vorhandensein von verschiedenen Wildbienenarten, Fliegen, Schmetterlingen und anderen Insekten angewiesen.

Auch wenn beispielsweise Wespen, Ameisen oder Stechmücken manchmal sehr lästig sind, erfüllt jedes Insekt im Ökosystem eine spezielle und wichtige Funktion. Diese Insekten sorgen dafür, dass andere Arten nicht überhandnehmen, erbeuten schwache und kranke Insekten oder sind selbst Nahrung für bestimmte Kleintiere wie Vögel und Käfer.

In den letzten Jahren wurden bereits einige Initiativen gegründet, welche sich mit Honigbienen beschäftigen. Deshalb möchten wir andere, für unsere Lebensgrundlage unverzichtbare Tierarten, mehr unterstützen und gleichzeitig helfen, selten gewordene Wildblumen wieder zu verbreiten.