Indisches Springkraut

Manche Imker sehen im Indischen (Drüsigem) Springkraut auch einen Nutzen. Der Blütenstand wird als insektenfreundlich bezeichnet. Die rosafarbenen Blüten, die in Trauben stehen und deren Blütezeit von Anfang Juni bis zu den ersten Frösten im Herbst reicht, werden meist durch Honigbienen, seltener durch Hummeln bestäubt. Sie bietet mit reichlich süßem Nektar und Pollen Nahrung für zahlreiche kleine Insekten. Wenn die Fruchtkapsel reif ist, platzt die Samenschale auf und schleudert den Samen bis zu 7 m weit weg. Eine Pflanze kann pro Jahr bis zu 2.500 Samen produzieren.

Nachhaltigkeit Indisches Springkraut

Das Indische Springkraut ist eine typische Spätsommer Pflanze, die es ursprünglich bei uns nicht gab. Sie kommt aus dem Himalayagebiet und wurde 1839 als Garten- und Bienenpflanze nach England importiert. Seither gilt sie als neue Pflanzen, sogar als „invasiver Neophyten“.

Durch fehlende Fressfeinde und somit massiver Ausbreitung („eingewanderte, invasive Neophyten“) stören sie Ökosysteme, verdrängen heimische Pflanzen, können Uferbefestigungen gefährden oder auch Allergien auslösen.

Es ist daher notwendig, Bestandsregulierungen für solche invasiven Arten durchzuführen.

Fleißige Schülerinnen der HBLA Ursprung haben während ihrer Ferialpraxis im August 2020 bei unseren Bauern umweltfreundliches Neophytenmanagement umgesetzt und das Indische Springkraut händisch entfernt:

Woerle Nachhaltigkeit Indisches Springkraut

Bild oben: Projektleiter Diana Reuter mit zwei Schülerinnen der HBLA Ursprung

Nachfolgend zwei Videos von der „Springkraut Ernte“:

Das Drüsige Springkraut, oft als Indisches oder Rotes Springkraut bezeichnet, kommt ursprünglich aus dem Himalayagebiet. 

Nachdem das Indische Springkraut häufig Massenbestände bildet und dadurch heimische Arten verdrängt, muss die Ausbreitung eingedämmt werden. Zwei Schülerinnen  der HBLA Ursprung haben im August 2020 bei unseren heimischen Bauern Springkraut händisch entfernt. 

Durch seine massive Ausbreitung und die geringe Wurzelmasse erhöht es die Erosionsanfälligkeit an Uferböschungen. Das Indische Springkraut benötigt Standorte mit feuchten und nassen Böden, daher wächst es oft im Halbschatten und in der Nähe von Fließgewässern.

Das Springkraut ist in frischem Zustand leicht giftig, weshalb unsere beiden HBLA Schülerinnen Arbeitshandschuhe tragen.